Am 13. und 14. November fand am Mozarteum Salzburg das Symposium der School of Music and Art Education (SOMA) statt. Die Veranstaltung vereinte rund 200 Personen aus Forschung und Praxis, um aktuelle Entwicklungen in Musikpädagogik und Chorarbeit zu diskutieren. Neben wissenschaftlichen Vorträgen bot das Programm praxisorientierte Workshops, hochkarätig besetzte Roundtables und Konzerte. Gleichzeitig markierte es das zehnjährige Bestehen von SUPERAR Salzburg.


Univ.-Prof. Dr. Helmut Schaumberger ging in seinem Vortrag „Chor war gestern? Neue Formen kollektiven Singens und ihre Potenziale für Schule und Gesellschaft“ der Frage nach, inwiefern der Begriff „Chor“ mit tradierten und teilweise unreflektierten Vorstellungen verknüpft ist und damit exkludierend wirken kann. Aufbauend auf aktuellen Forschungen zu den Bedürfnissen junger (Chor-)Singender in schulischen und außerschulischen Kontexten sowie unter Berücksichtigung der Prinzipien der Community Music stellte er den von der European Choral Association geprägten Begriff Collective Singing als Alternative vor. Dieser Ansatz rückt Vielfalt und Inklusion in den Mittelpunkt und trägt das Potenzial in sich, gemeinsames Singen attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten.