Für den vierten Teil unserer Interview-Serie mit GMPU-Alunnis konnten wir Michael Schwarzenbacher als Gesprächspartner gewinnen. Michael wurde in Klagenfurt geboren und lebt heute in Wien. Er hat den Master „Professional Performance Akkordeon“ an der Folkwang Universität der Künste Essen abgeschlossen. Zuvor absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) sowohl den Bachelor in Instrumental- und Gesangspädagogik Akkordeon als auch den Bachelor im Instrumentalstudium Akkordeon. Sein akademischer Ausbildungsweg startete am Landeskonservatorium Kärnten, aus der 2019 die GMPU hervorging.

Als Lieblingsfach im Studium nennt Michael Schwarzenbacher sein zentrales künstlerisches Fach. „Dort bin ich  nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch als Persönlichkeit gewachsen“, sagt er. Zu seinen Hobbys zählen nach wie vor die Musik, außerdem Sport und Reisen. In fixes Vorbild hat Michael Schwarzenbacher nicht. Ihn inspirieren unterschiedliche Menschen, durchaus auch Persönlichkeiten fernab der Musik.

Und welche drei Dinge würde er auf die einsame Insel mitnehmen? 

„Eine Hängematte, ein gutes Buch und Sonnencreme.“

Welches Wort/welchen Satz verbindest du mit der GMPU?

Ambitioniert.

Warum fiel deine Wahl beim Studium auf die GMPU?

Es gab eine Kooperation des BRG Viktring mit dem Konservatorium. Diese Kombination aus Schule und dem intensiven Unterricht war sehr attraktiv für mich. Vor allem im Nachhinein habe ich bemerkt, dass mich dieser Unterricht und die GMPU generell sehr positiv geprägt haben.

Welche Skills hast du im Studium erworben, die besonders wertvoll sind?

Es geht nicht nur um den Unterricht am Instrument, es ist eine ganzheitliche Bildung. Es ist wichtig die Zusammenhänge zu verstehen: musikgeschichtlich und theoretisch. Die Persönlichkeitsbildung ist ein großer Anteil, bei dem vermittelt wird, wie man sich persönlich entwickelt sodass man auf der Bühne stehen kann. Dieses „an der Hand nehmen“ z.B. im Zuge des Einzelunterrichts war sehr wertvoll im damals jungen Alter.

Was würde dein Vergangenheits-Ich nach Studienabschluss zu dir sagen, wenn es dich heute sehen würde?

Es wäre stolz und würde mir sagen: „Du bist auf einem guten Weg und hast dir dabei selbst nichts entzogen oder verwehrt“.

Welchen Ratschlag gibst du an unsere Studierenden weiter?

„Bleibt in Kontakt mit Lehrenden und Mitstudierenden. Netzwerk ist vor allem im Musikbereich sehr wichtig“

Wie kam es, dass du nach Studienabschluss die GMPU als Arbeitgeber entdeckt hast?

Ich wollte immer eine gute Unterrichtsstelle haben in Kombination mit Freelancing. Die GMPU hatte ich nie aus den Augen gelassen; ich wusste immer, wenn es die Möglichkeit gäbe, an der GMPU zu arbeiten, würde ich alles dafür tun, das möglich zu machen. Als ich von der zu besetzenden Stelle erfuhr, war meine Entscheidung eigentlich schon getroffen. Generell ist es schon super an einer Universität zu arbeiten, aber an der Universität, an der für mich so viel begonnen hat und die mich derart geprägt hat, das ist schon sehr bedeutend.

Was macht die GMPU als Arbeitgeberin interessant?

GMPU ist jung, agil, frisch und verkörpert dieses Image. Man kann als Gemeinschaft neu gestalten. Die Bereitschaft für Veränderung und ständiger Weiterentwicklung ist gegeben.

Was gibst du als Lehrkraft deinen Studierenden weiter?

Ich versuche meinen Studierenden einen breiteren Zugang zu zeigen und die verschiedenen Möglichkeiten als Musiker*innen aufzuzeigen.