Im zweiten Teil unserer Interviewserie mit ehemaligen GMPU-Studierenden haben wir Alexander Lederer vor das Mikrofon gebeten.

Alexander lebt im Gurktal und versteht sich als wissenschaftlich-künstlerischer Mensch, Komponist und Chorpädagoge.

Nach seinem Bachelorstudium der Instrumental- und Gesangspädagogik an der GMPU absolvierte er an der Universität Klagenfurt ein Bachelorstudium der Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie ein Masterstudium in Medien, Kommunikation und Kultur. Darüber hinaus schloss er dort auch das Doktoratsstudium der Philosophie ab. Besonders geprägt haben ihn im Studium die Fächer Angewandte Satztechnik sowie Medien, Kultur und Kommunikation.


In seiner Freizeit ist Alexander Lederer begeisterter Fußballfan, verbringt gerne Zeit in der Natur oder im Garten, grillt, liest Zeitung, schaut Filme und liebt Spiele aller Art. Außerdem schätzt er das Nachdenken und schlicht das „Zeit haben“. Ein klassisches Vorbild hat er nach eigener Aussage keines und betont: „Ich habe tatsächlich keines!“ Und welche drei Dinge er auf eine einsame Insel mitnehmen würde? Darüber schweigt er schmunzelnd: „Diese Liste ist streng vertraulich!

Welches Wort/welchen Satz verbindest du mit der GMPU?
Potential.

Warum fiel deine Wahl beim Studium auf die GMPU?
Es ist sehr besonders in so einer frühen Phase einer Universitätsgründung dabei zu sein. Man kann an dem mitwirken, was aus der GMPU wird.

Welche Skills hast du im Studium erworben, die besonders wertvoll sind?
Die musikalische Expertise und die Breite. Man bekommt ein Angebot an Wissen, das einen verändert, weil man die „Dinge hinter der Musik“ zu verstehen beginnt.

Was würde dein Vergangenheits-Ich nach Studienabschluss zu dir sagen, wenn es dich heute sehen würde?
Es würde mir sagen: „Es hat sich ausgezahlt, bleib dran“.

Welchen Ratschlag gibst du an unsere Studierenden weiter?
„Bleibt flexibel und lasst euch nicht in eine Rolle drängen. Bleibt offen und entwickelt selbst die Musik weiter“.

Wie kam es, dass du nach Studienabschluss die GMPU als Arbeitgeber entdeckt hast?
Ich wurde direkt von meinem ehemaligen Kompositionslehrer Jakob Gruchmann-Bernau auf die Stelle angesprochen. Generell wollte ich immer eine Stelle haben, die sich gut mit meinem Freelancing vereinbaren lässt. Durch die GMPU kann ich nun diese beiden Dinge vereinen.

Was macht die GMPU als Arbeitgeberin interessant?
Erst durch die GMPU wurde mir bewusst welche Möglichkeiten sich mir eröffnen. Es ist ein kreatives Arbeitsumfeld mit kurzen Wegen und man kann selbst an der Gestaltung der Universität mitwirken. Die GMPU ist eine stabile, nachhaltige Institution, die einen gewissen Grad an Sicherheit bietet und zugleich viel Freiheit bei der Einteilung von Arbeitszeit und -ort bietet.

Was gibst du als Lehrkraft deinen Studierenden weiter?
Beim Musik studieren geht es darum Menschen auszubilden, die kreativ künstlerisch sind und die auch wissenschaftliches Handeln in sich haben. Musik will sich ständig weiterentwickeln und wir wollen die Musik immer weiterentwickeln.

Es soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Bereiche Wissenschaft und Kunst eng beieinander sind und sich gegenseitig bereichern.

Die Studierenden sollen erfahren, welche vielen Möglichkeiten ihnen ein Musikstudium bietet.