
Mit kommendem Donnerstag, 23. Juli 2026, endet das diesjährige „COMPOSER´S LAB – Komponist:innen über die Schulter geblickt“, das die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Kooperation mit dem Carinthischen Sommer Festival zum zweiten Mal durchführt.
Heuer (letztes Jahr war es HK Gruber) wird dem international berühmten österreichischen Komponisten und Mozarteum-Professor Johannes Maria Staud über die Schulter geblickt, der in Auftrag des Carinthischen Sommers zwei Werke komponiert hat, die im heurigen Festival uraufgeführt werden: Ein Streichquartett für das Domenig Steinhaus und ein Werk für Orgel solo, komponiert speziell für die Klagenfurter Domorgel.
Nachdem am 3. März im Neuen Saal der GMPU eine eröffnende Podiumsdiskussion mit Johannes Maria Staud (Komponist), Wolfgang Kogert (Organist & Interpret der Uraufführung), Nadja Kayali (Intendantin Carinthischer Sommer) und Jakob Gruchmann (Vizerektor GMPU & erster Staud-Absolvent) stattfand, begab man sich mit einer Gruppe von Kompositions- und Orgelstudierenden sowie weiteren interessierten Personen in den Klagenfurter Dom, wo Staud mit Kogert beim Experimentieren und Arbeiten an ihrem neuen Orgelwerk erlebt werden konnten.
Es folgten weitere Seminare und Lectures über die Musik von Johannes Maria Staud sowie die Uraufführung seines neuen Streichquartetts im Domenig Steinhaus. Am kommenden Donnerstag wird nun abschließend das neue Orgelwerk beim Konzert „Herzschlag im Dom“ uraufgeführt.
Es ist eine musikalische Auseinandersetzung mit Doppelgängern und Phantomgestalten und bewegt sich zwischen experimentellen und erzählerischen Momenten.