Am 14. April fand am Musikum Salzburg ein Treffen der Konferenz der österreichischen Musikschulen (KOMU) mit Entscheidungsträger*innen der österreichischen Musikuniversitäten in den Bereichen IGP und EMP statt. Die GMPU wurde von Cornelia Doppelhofer und Julian Schunter vertreten.

Ein zentraler Schwerpunkt der Veranstaltung war die Vorabpräsentation der von mdw und KOMU durchgeführtenStudie „Musikschulen 2035“ durch Michaela Hahn und Michael Huber, die sich mit dem zukünftigen Bedarf an Lehrkräften an den öffentlichen Musikschulen in Österreich beschäftigt. Zudem stellte Thomas Aichhorn, pädagogisch-künstlerischer Landesdirektor des Musikums, das neue Positionspapier der KOMU zur aktuellen Lage und zukünftigen Entwicklung der Musikschulen in Österreich vor.

Am 29. und 30. Mai folgte ein Symposium des Fachbereichs IGP am Institut für musikpädagogische Forschung und Praxis der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Wien mit dem Titel „Embracing Ambiguity“. Die vielschichtige Veranstaltung setzte sich mit der Rolle der Instrumental- und Gesangspädagogik in Musikpädagogik, Bildungspolitik und Gesellschaft auseinander, Julian Schunter nahm für die GMPU teil. Unter anderem fand auch eine moderierte Podiumsdiskussion mit Vertreter*nnen aus Musikschule und Verbandsarbeit statt.


Künftig soll ein institutionalisierter Austausch zwischen Musikuniversitäten und KOMU jährlich im Rahmen der KOMU-Frühjahrssitzung stattfinden, um strategische Entwicklungen kontinuierlich voranzutreiben und gemeinsame Herausforderungen zu meistern. Die GMPU sieht sich in ihren Bemühungen bestätigt, mit den Musikschulen auf Landesebene eng zusammenzuarbeiten und begrüßt die Schritte und Signale, diesen Austausch auch auf Bundesebene zu intensivieren.