Sechs Studierende des Seminars „Interpretation im Dialog von Praxis und Wissenschaft“ (Leitung: Klaus Kuchling und Ramona Hocker) haben zum Semesterende die Ergebnisse ihrer interpretatorischen Arbeit in einem moderierten Werkstattkonzert präsentiert. Das vielfältige Programm reichte vom barocken Flötenstück über Mozart und Haydn am Klavier sowie romantisch-virtuose Flötenspiele bis hin zur Musik des 20. Jahrhunderts, die Szenen aus „Winnetou“ evozierte.

Zusätzlich zu den musikalischen Darbietungen teilten die Studierenden in kurzen Moderationen ihre persönlichen Gedanken zu den Stücken, zudem demonstrierten und erläuterten sie interpretatorische wie technische Herausforderungen und ließen das Publikum sogar über unterschiedliche Spielweisen entscheiden.
Mit plastischen Ideen und Assoziationen luden die Instrumentalist*innen Nela Haeberle, Zixin Hu, Matteo Innerhofer, Sandra Lechner, Kseniia Polskaia und Sarah Strobl ein, mit ihnen auf eine musikalische Entdeckungsreise zu gehen. Die kurzweiligen Moderationen waren eigens auf unser besonderes Publikum abgestimmt, denn wir waren in diesem Semester zu Gast im wunderbaren Freskensaal des BRG Viktring.
Mehrere Schulklassen mit ihren Lehrer*innen lauschten aufmerksam den Darbietungen der Studierenden und erhielten einen Eindruck, wie kreativ, spannend und individuell die Arbeit an einer Interpretation eines vermeintlich fixierten Notentextes sein kann.