Unter dem Titel ‚Random & Intentional‘ versammelten sich am 29. Jänner zahlreiche Studierendengruppen zu einem Semesterabschluss-Festival in der Villa for Forest. Die Bespielung der Villa mit zeitgenössischer und experimentaler Musik und Klangkunst war ein Novum für die GMPU und Ausdruck des gewachsenen Lehrangebotes in diesen Bereichen, welches auch die drei Schwerpunkte des Artistic Research Fachbereichs – Musikalische Aufführungskunst, Komposition, Klang & Intermedia – abbildet.
Der Abend startete im Garten der Villa mit einer Klanginstallation der Studierenden des Kurses ‘Alternative und innovative Projekte’ (Filip Dihpol, Zifan Lyu, Gloria Mojica Castillo, Camelia Opreanu, Andi Pogačnik, Kristina Presker, Maja Špilar, Luca Matteo Vadalà. Leitung: Hanns Holger Rutz).


Es folgte das Konzert No. 1 zum Kurs ‘Aufführungspraxis im Ensemble für Neue Musik’ (Roser Aragonès Dos Reis, Katharina Brunner, Jernej Fir, Nela Layla Haeberle, Anastasiia Kislitsyna, Aleksandr Kleshchenko, Katharina Kornsteiner, Sanja Kostić, Simon Lohrmann, Sophie Raspotnig, Vlanta Razoumova, Anna Sdobnikova, Ivana Tripković, Mariia Tryshkina, Hanna Tropper, Christiane Van De Haar, Edward Yeo; Leitung: Ana Velinovska) mit Stücken von John Zorn, Matthew Shlomowitz, Alban Berg und Bastian Brännland (Klasse Jakob Gruchmann-Bernau).
Das Konzert No. 2 zum Kurs ‚Experimental Music Workshop‘(Antonia Báthory, Tjaša Brglez, Filip Dihpol, Tejo Firbas, Zixin Hu, Aljaž Kores, Katharina Kremser, Kristina Presker, Aizhan Shansharbekova, Philipp Zellot. Mitwirkung: Uliana Bychenkova. Leitung: Michael Winter) bestand aus zwei Stücken von Julius Eastman und Peter Ablinger.
Im Konzert No. 3 zum ‚Experimental Composer-Performer-Improviser Ensemble‘ (Roser Aragonès Dos Reis, Andre Bordinhon, Julia Martyna Janiak, Marco Sau. Leitung: Christopher A. Williams) wurden schließlich ein Stück von Julia Jania und eine gemeinsam erarbeitete Improvisation aufgeführt, bei welcher die Musiker*innen ihre fixen Bühnenpositionen verließen und die Klänge in die verschiedenen Räume der Villa trugen.
Das vom Institut MAK unterstützte und gemeinsam von den Kolleg*innen organisierte Festival, das in Kooperation mit dem Betreiber der Villa for Forest – dem Verein Innenhofkultur – stattfand, hinterließ bei allen Beteiligten einen so inspirierten Eindruck, dass man gleich beschloss, diese Art von Event in Zukunft weiterzuführen. Es bleibt zu hoffen, dass der Verein Innenhofkultur einen ebenso fantastischen Raum als zukünftiges Domizil finden wird!





