Die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik war beim Vernetzungstreffen der Initiative Hunger auf Kunst und Kultur Kärnten durch Stefanie Planton vertreten. Ziel des Treffens war es, den Kulturpass Kärnten weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitutionen und sozialen Einrichtungen zu stärken. 

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Menschen mit finanziellen oder sozialen Benachteiligungen einen besseren Zugang zu Kunst und Kultur erhalten können.

Die Teilnahme der GMPU steht im Einklang mit der Third-Mission der GMPU. Neben Lehre und Forschung übernimmt die Universität gesellschaftliche Verantwortung, indem sie ihr künstlerisches und wissenschaftliches Know-how in die Gesellschaft einbringt und kulturelle Teilhabe aktiv fördert. Musikvermittlung bietet dabei ein besonderes Potenzial, Brücken zwischen Hochschule, Kulturinstitutionen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Zielgruppen zu schlagen.

Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, dass finanzielle Unterstützung allein den Zugang zu Kunst und Kultur nicht sicherstellt. Ebenso wichtig sind niederschwellige Vermittlungsangebote, gezielte Information sowie eine enge Vernetzung zwischen Kultur– und Sozialeinrichtungen

Neben dem Austausch bewährter Praxisbeispiele wurden zahlreiche Ideen entwickelt, wie die Initiative Hunger auf Kunst und Kultur künftig noch sichtbarer gemacht und der Kulturpass stärker in bestehende Netzwerke eingebunden werden kann.

Das Vernetzungstreffen unterstrich die Bedeutung interdisziplinärer Kooperationen für eine nachhaltige kulturelle Teilhabe. Für die GMPU eröffnen sich dadurch wertvolle Anknüpfungspunkte, musikvermittelnde Projekte im Sinne ihres gesellschaftlichen Auftrags weiterzuentwickeln und neue Kooperationen mit sozialen Einrichtungen zu initiieren.